Kindergarten St. Gallus

Über uns

Der Kindergarten St. Gallus ist ein katholischer Kindergarten mit zwei Gruppen im Ortskern von Kisslegg. In unserer Einrichtung betreuen wir bis zu 44 Kindern, aller Konfessionen im Alter von 2 – 6 Jahren

Anschrift

Kath. Kindergarten St. Gallus
Klosterhof 4
88353 Kißlegg im Allgäu
Telefon 07563 8433

Leitung:

Andrea Wandschneider

Öffnungszeiten

Montag:              7.00 – 13.00 Uhr
Dienstag:            7.00 – 13.00 Uhr             14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch:            7.00 – 13.00 Uhr
Donnerstag:       7.00 – 13.00 Uhr
Freitag:               7.00 – 13.00 Uhr

Der Kindergarten St. Gallus hat verlängerte Öffnungszeiten.

Namenspatron

Der Namenspatron unseres Kindergartens ist der heilige Gallus.

Die Legende überliefert, dass in der Wildnis in der der Mönch Gallus lebt, ein Bär angelockt von Lebensmitteln alle Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Nur Gallus redete ihm furchtlos zu, er solle ihnen die wenigen Speisen lassen und lieber beim Holzholen helfen. Und wirklich schleppte der Bär einen mächtigen Prügel herbei. Gallus gab ihm zum Dank ein Stück Brot, mit der Bedingung, ihn und die Seinen künftig in Ruhe zu lassen. Der Bär habe sich gutmütig abgewendet und sei nie mehr wieder gekommen. Gallus lebte noch viele Jahre in seiner Einsiedelei (dem heutigen St. Gallen) und starb im Jahre 645.

Räumlichkeiten

Der Kindergarten St. Gallus wurde vor mittlerweile 80 Jahren in einem Klostergebäude eröffnet. Die Atmosphäre des Gebäudes bietet den Kindern Gemütlichkeit, Sicherheit und Wärme.
Die Räumlichkeiten des Kindergartens befinden sich auf zwei Etagen. Im Erdgeschoss befinden sich beide Gruppenräume, eine Küche (in kindgerechter Höhe), einen Ruheraum und Toiletten in Kinderhöhe mit Wickelbereich. Im Untergeschoss befindet sich ein Turnraum, ein Bällebad und eine Werkbank.

Kosten

Die  Kindergartenbeiträge werden monatlich vom Konto der Eltern abgebucht. Sie richten sich nach dem Landesrichtsatz.

Pädagogische Zielsetzung

Durch eine umfassende ganzheitliche Förderung möchten wir die Kinder unterstützen neue Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entdecken und vorhandene zu vertiefen. Eine
ganzheitliche Förderung wird durch die Umsetzung der verschiedenen Erziehungsbereiche gewährleistet. Zu diesen zählen:
- Spielerziehung z.B. Kreisspiele, Fingerspiele...
- Sozialerziehung z.B. Partnerspiele, Gespräche....
- Sprach- und Sprecherziehung z.B. Bilderbuchbetrachtungen, Kinderlyrik...
- Religiöse Erziehung z.B. Vorbereitung eines kirchlichen Festes, Nacherzähl lung eines biblischen Abschnitts....
- Bewegungserziehung z.B. mit Gerät, ohne Gerät, Erlebnisturnen...
- Umwelt- und Sachbegegnung z.B. Elemente, Tiere, Pflanzen, Kochen, Backen, Gesundheitserziehung...
- Ästhetische Erziehung z.B. Falten, Drucken, Schneiden, Reißen, freier Umgang mit Materialien, plastisches Gestalten...
- Musikalisch-rhythmische Erziehung z.B. Rhythmik mit und ohne Gerät, Tanzeinführung, Liedeinführungen, vertonen von Geschichten.

Unsere Religiöse Erziehung

Sie orientiert sich an den Festen des kirchlichen Jahreskreises. Wir sprechen mit den Kindern von Gott und zu Gott und führen sie in kindgemäßer Weise über Zeichen, Bilder, Rollenspiele, Geschichten und biblische Figuren hin zu den Inhalten des katholischen Glaubens. Die Religiöse Erziehung ist in unserem Kindergartenalltag integriert. Sei es beim Gebet vor dem gemeinsamen Essen, beim Geburtstag eines Kindes, durch Feste und Feiern wie z.B. Erntedank, St. Martinsumzug mit der ganzen Gemeinde , an Ostern, Palmsonntag.

Tagesablauf

Ab 7.00 Uhr ist Kindergartenbeginn. Alle Kinder müssen bis 9.00 Uhr im Kindergarten sein.
In dieser Zeit ist Freispiel. Die Freispielphase ist das wichtigste Element unserer Kindergartenarbeit. Sie ermöglicht dem Kind, seine Fähigkeiten im sozialen, seelischen, geistigen und motorischen Bereich frei zu entfalten.
Freispiel heißt, dass Kinder aus dem vorhandenen Angebot an Spielmöglichkeiten, Spielsachen und Spielpartner in der Gruppe frei auswählen können. 
Spielmöglichkeiten gibt es z.B.:
- in der Bauecke,
- in der Puppenecke,
- am Basteltisch,
- in der Sonos- bzw. Legoecke,
- in und auf der zweiten Ebene,
- im Kuschelraum,
- am Tischspielbereich,
- an der Werkbank,
- im Bällebad,
- im Bewegungsraum.

Die Freispielphase gibt den Kindern die Chance, selbständig, freiwillig und solange sie möchten, bei einer Tätigkeit allein oder mit anderen Kindern bzw. Erzieherin zu verweilen. Das Kind hat aber auch die Möglichkeit, nicht zu spielen, sondern zu beobachten. Wichtige Aspekte, wie die Entwicklung der Eigeninitiative, Arbeitshaltung, Konzentration und Ausdauer erfahren hier eine intensive Grundlegung. Für jedes Kind ist es sehr wichtig, im Spiel Erlebnisse, Bedürfnisse, Ängste.... zum Ausdruck zu bringen. Somit können Probleme durch bestimmte Spielsituationen verarbeitet und Erlebnisse vertieft werden. Hinzu kommt, dass Kinder vielfältige Möglichkeiten haben, soziale Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln, wie z.B. für einander da sein, Rücksicht nehmen, Toleranz üben, aufeinander zugehen, sich gegenseitig helfen.

Während der Freispielphase finden unterschiedliche Aktivitäten statt:

- spezielle Beschäftigungen für die Vorschulkinder
- Bastelangebote

Um 09.30 beenden wir das Freispiel, gemeinsame Aufräumphase.
Danach beginnt das gemeinsame Vesper. Zuvor wird gebetet.

Um 10.15 Uhr finden angeleitete Beschäftigungen statt.

- Stuhlkreis:
Ein wichtiges Element im Tagesablauf bildet der Stuhlkreis. Hier trifft sich die Gesamtgruppe und bietet dem Kind die Möglichkeit, im großen Kreis Erfahrung zu sammeln. Hier findet auch das gemeinsame Gebet statt. Der Stuhlkreis bietet Gelegenheit, Vorhaben und aktuell Ereignisse aus der Gruppe zu besprechen, Erlebnisse auszutauschen, gemeinsam zu singen und zu spielen. Des weiteren werden im Stuhlkreis auch angeleitete Beschäftigungen durchgeführt. Dazu zählen z.B. liedeinführungen, Umgang mit Instrumenten, Rollenspiele, Einführung von Kreis- und Fingerspielen, Sinneserziehung, Erzählen von Geschichten oder Märchen, Religiöse Erziehung...

-Gruppenarbeit – altersspezifisch

 Um 11.15 Uhr gehen wir auf den Spielplatz in unserem Garten.
--> 2. Freispielphase.

Ab 11.45 Uhr können die Kinder abgeholt werden.
Kindergartenende ist um 13.00 Uhr.
 

Zusätzliche Angebote

Mathematikprojekte:             Entenland (4- 5 jährige Kinder)
                                              Zahlenland (5- 6  jährige Kinder)

Sprachförderung nach dem Würzburger Modell (5- 6 jährige Kinder)
Bewegungserziehung (Turnen)
Ernährungserziehung (Müslitage, Kochen, Backen

jahreszeitenentsprechend:
- Flur und Wiesentage
- versch. Exkursionen ( Kasperle besuchen, baden gehen, Bauernhof besuchen, Verkehrsschule...)